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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
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164 Id een zur Philosophie

Fischreichen Meere, nähreten sie, und was im Landenicht Unterhalt fand, warf sich auf die See undsuchte anderweit Nahrung und Beute. Wie in ei-ner nördlichen Schweiz also hat sich in diesen Ge-genden die Einfalt Deutscher Ur-Sitten lange er-halten, und wird sich erhalten, wenn solche inDeutschland selbst nur noch eine alte Sage ftp»wird.

Als mit der Zeit auch hier, wie allenthalben,die Freyen unter Edle kamen, als mehrere EdleLand - und Wüstenkönige wurden, als aus viele»kleinen Königen endlich ein großer König entsprang;da waren Dänemarks, Norwegens und SkandiensKüsten abermals glücklich, daß wer nicht dienen woll-te, ein andres Land suchen mochte; und so wurden,wie wir gesehen, alle Meer« umher lange Zeit dasFeld ziehender Abenteurer, denen der Raub, wie einHerings - oder WaUsischsang, ein erlaubtes, örtli-ches Gewerbe schien. Endlich mischten sich auch di«Könige m dies Familicn-Gewerbe: sie eroberten ein-ander oder ihren Nachbarn die Länder; ihre aus-wärtigen Eroberungen gingen aber meistens baldverlohrcn. Am grausamsten litten darunter die Kü-sten der Ostsee; nach unsäglichen Plünderungen he-ben die Danen nicht geruhet, bis sie dem Handelder Slaven und ihren reichen Seestädten Binethaund Julin ein trauriges Ende machten (1043. 217»),wie sie denn auch über die Preußen, Kuren, Liwenund Esthcn, lange vor den Sächsischen Horden, dasErobcrungs- und Bcandschatzungsrecht übten.

Einem solchen Leben und Weben der Nordlän-der trat nichts so sehr in den Weg als das Ehri-