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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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Herzoge -ließ er ausgehen und setzte dafür beamteteGrafen, die er nebst den Bischöfen durch Kommis-sare Miss«?) visitiren ließ und auf alle Weise demDespotismus plündernder Satrapen, übermüthigerGroßen und fauler Mönche entgegen strebte. Aufden Landgütern seiner Krone war er kein Kaiser,sondern ein Hauswirth, der auch in seinem gestimm-ten Reiche gern ein solcher segm wollte, um jedesträge Glied zur Ordnung und zum Fleiße zu bele-ben; aber freylich stand ihm die Barbarcy seinesZeitalters, wie insonderheit der Fränkische Kirchen-und Kricgsgcist hiebei) oft im Wege. Er hielt aufsRecht, wie kaum Einer der Sterblichen gcthan hat;das ausgenommen, wo Kirchen- und Staatsinteresseihn selbst zu Gcwaltthätigkeit und Unrecht verlockten.Er liebte Thätigkcit und Treue in seinem Dienst,und würde unhold blicken, wenn er wiedercrscheinendseine Puppe der tragesten Titular-Vcrfassung vertra-gen sähe. Aber das Schicksal waltet. Aus Kron-beamten war der Stamm seiner Vorfahren emporgc-sproßt; Beamte schlechterer Art haben nach seinemTode sein Diadem, sein Reich, ja die ganze Müheseines Geistes und Lebens unwürdig zerstöret. DieNachwelt hat von ihm geerbt, was Er, sofern cr'skonnte, zu unterdrücken oder zu bessern suchte, Va-sallen, Stände, und ein barbarisches Gepränge desFränkischen Slaatsschmuckes. Er machte Würdenzu Aemtcrn; hinter ihm wurden bald wieder dieAcmtcr zu trägeren Würden.

Auch die Begierde nach Eroberungen hatte Karlvon seinen Vorfahren geerbet; denn da diese gegenFriesen, Alemannen, Araber und Langobarden ent-scheidend glücklich gewesen waren, und es bepnahePhilos. u. Gesch. VI. LH. K I-icen IV.