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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit.

zc», und seit die Kalifen z» Bagdad sascn , auchda sie ihre Residenz nach Samaraja verlegen muß-ten, war der Patriarch der Nestorianer ihnen zurSeite. Unter Al-Mamon, der seiner Nation gelehrtkultivirte und auf der Akademie zu Bagdad Aerztcund Astronomen, Philosophen, Physiker, Mathema-tiker , Geographen und Annalisten bestellte, warendie Syrer der Araber Mitlehrer und Lehrer. Wett-eifernd übersetzten beyde die Schriften der Griechen,deren viele schon in der syrischen Sprache waren, insArabische; und wenn nachher aus dem Arabischendas Licht der Wissenschaften dem dunkeln Europaaufging, so haben an ihrem Ort die christlichenSyrer dazu ursprünglich mitgehotfen. Ihre Sprache,die unter den morgenländischen Dialekten dieses Well-strichs zuerst Vokalen bekommen hatte, die sich auchder ältesten und schönsten Uebersctzung des neuen Te-staments rühmen kann, ist gleichsam die Brücke dergriechischen Wissenschaften für Asien und durch dieAraber für Europa worden. Weit und breit gingendamals unter so günstigen Umständen NestorianischeMissionen aus, die andre christliche Sekten zu un-terdrücken oder zu entfernen wußten. Auch noch un-ter den Dschengiskhaniden galten sie viel: ihr Pa-triarch begleitete den Khan oft auf seinen Zügen,und so drang ihre Lehre unter die Mongolen, Jgu-rier und andre tatarische Volker. In Samarkandsaß ein Metropolit, in Kaschgar und andern StädtenBischöfe: ja wenn das berühmte christliche Monu-ment in Tsina acht wäre, so fände imln auf ihmeine ganze Chronik der Einwanderungen der Priesteraus Tatsin. Nimmt man noch hinzu, daß ohnevorhergehendes und einwirkendes Christenthum die