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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 4»

auch nur die wir kennen, hinab begleitet. So war'sin Japan, Tsina, Indien nicht: so ist's in keinemdurch seine Lage oder Verfassung eingeschlossenenLande. Und doch hat Europa über den Alpen keingroßes Meer, so daß man glauben sollte, daß dieVolker hier wie Mauern neben einander hatten ste-hen mögen? Ein kleiner Blick auf die Beschaffen-heit und Lage des Welttheils, so wie auf den Cha-rakter und die Ereignisse der Nationen gibt darüberandern Aufschluß.

r. Siche dort ostwärts zur Rechte» die un-geheure Erd höhe, die die asiatische Ta-taren heißt, und wenn dn die Verwirrungen derMittlern europäischen Geschichte liesest, so magst dnwie Tristram seufzen: daher stammt unser Un-glück!" Ich darf nicht untersuchen, ob alle nordi-sche Europäer und wie lange sie dort gewohnt haben?denn einst war das ganze Nordeuropa nicht besser,als Sibericn und die Mongolen, jene Mutter derHorden; dort und hier war nomadische» Völkern daStrage Umhcrziehen, und die Khan-Regierung untertatarischen Magnaten erblich und eigen. Da nunüberdem das Europa über den Alpen offenbar eineherab gesenkte Flache ist, die von jener völker-reichen tatarischen Höhe westwärts bis ans Meerreicht, auf welche also, wenn dort barbarische Hor-den andre Horden drängten, die westlichen Herabstür-zen und andre forttreiben mußten: so war damit einlanger tatarischer Zustand in Europa gleichsam geo-graphisch gegeben. Dieser unangenehme Anblick nunerfüllt über ein Jahrtausend hin die europäische Ge-schichte, in welcher Reiche und Völker nie zur Ruhekommen, weil sie entweder selbst des Manderns ge-