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Ideen zur Philosophie
III.
Deutsche Völker.
^^ir treten zu dem Völkerstamm, der durch seineGröße und Lcibesstarkc, durch seinen unternehmen-den, kühnen und ausdauernden Kriegsmutb, durchseinen dienenden Heldengeist, Anführern wohin essey, im Heer zu folgen und die bezwungenen Lan-der als Beute unter sich zu thcilen, mithin durchseine weiten Eroberungen, und die Verfassung, dieallenthalben umher nach deutscher Art errichtet ward,zum Wohl und Weh dieses Welttheils mehr alsalle andre Völker bepgetragcn. Vom schwarzen Meeran durch ganz Europa sind die Waffen der Deut-schen furchtbar geworden: von der Wolga bis zurOstsee reichte einst ein Gothisches Reich: in Thra-kien, Mösien, Pannonien, Italien, Gallien, Spa-nien, selbst in Afrika hatten zu verschiedenen Zeitenverschiedene deutsche Völker Sitze und stifteten Rei-che : sie waren es, die die Römer, Saracenen, Ga-len, Kymren, Lappen, Finnen, Esihen, Slaven,Kuren, Preußen, und sich unter einander selbst ver-drängten, die alle heutige Königreiche in Europa ge-stiftet, ihre Stande eingeführt, ihre Gesetze gegrün-det haben. Mehr als Einmal haben sie Rom ein-genommen, besiegt und geplündert, Konstantinopelmehrmals belagert und selbst in ihm geherrscht,