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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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16 I d e e n z u r P h i l 0 s ü p h ie

hört sic den Kymrcn zu: denn in Cornwallis herrsch-te König Arcus; dort und in Wales tragen in derVolkssage hundert Orte noch von ihm den Namen.In Bretagne, der Kolonie der Kymren, ward, vomromantischen Fabelgeist der Normannen belebt, dasMährchen wahrscheinlich zuerst ausgebildet, und brei-tete sich sodann mit zahllosen Erweiterungen überEngland, Frankreich, Italien, Spanien, Deutsch-land, ja späterhin in die gebildete Dichtkunst. Mahr-chen aus dem Morgenlands kamen dazu, Legendenmußten alles heiligen und segnen; so kam dann dasschöne Gefolge von Rittern, Riesen, dem ZaubererMerlin, (auch einem Walliser,) von Feen, Drachenund Abenteurern zusammen , an welchem sich Jahr-hunderte lang Ritter und Frauen vergnügten. Eswäre umsonst, genau zu fragen, wenn König Artusgelebt habe? aber den Grund, die Geschichte undWirkungen dieser Sagen und Dichtungen durch alleNationen und Jahrhunderte, in denen sie geblühet,zu untersuchen, und als ein Phänomenen der Mensch-heit ins Licht zu stellen; dies wäre, nach den scho-nen Vorarbeiten dazu, ein ruhmwürdiges Abenteuer,so angenehm als belehrend *)-

II.

*) Thomas Wharton's Abhandlung über denUrsprung der romanhaften Dichtung in Europavor seiner Geschichte der Englischen Poesie undin Eschenburgs brittisch. Museum B. 3 5übersetzt, hat auch hiezu nützliche Collectaneen;da sie aber offenbar einem falschen System folget,so müßte wohl das Ganze e,ine andre Gestalt an-nehmen.