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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 11

mischen Kriegskunst ausgerüstetes Heer erscheinen siesreylich als halbe Wilde; mit andern nordischen Völ-kern, auch mit mehreren deutschen Stammen vergli-chen, erscheinen sie nicht also, da sie diese offenbaran Gewandtheit und Leichtigkeit des Charakters, wohlauch an Kunstfleiß, Kultur und politischer Einrich-tung übcrtrafen: denn wie der deutsche Charakter nochjetzt in manchen Grundzügcn dem ähnlich ist, denTacitus schildert, so ist auch schon im alten Gallier,Trotz alles dessen, was die Zeiten verändert haben ,der jüngere Gallier kenntlich. Nothwendig aber wa-ren die so weit verbreiteten verschiedenen Nationen die-ses Volksstammes nach Landern, Zeiten, Umstandenund wechselnden Stufen der Bildung sehr verschieden,so daß der Gale an der Küste des Hoch - oder Jrlan-des mit einem Gallischen oder Celkiberischen Volk, dasdie Nachbarschaft gebildeter Nationen oder Städtelange genossen hatte, wohl wenig gemein habenkonnte.

Das Schicksal, der Galen in ihrem großen Erd-strich endigte traurig. Den frühesten Nachrichtennach, die wir von ihnen haben, hatten sie sowohldies - als jenseit der Meerenge die Beigen oder Kym-ren zur Seite, die ihnen allenthalben nachzudringenscheinen. Dies - und jenseit wurden zuerst die Rö-mer , sodann mehrere teutonische Nationen ihreUcber-winder, von denen wir sie oft auf eine sehr gewalt-same Art unterdrückt, entkräftet, oder gar ansgerot-tet und verdrängt sehen werden, so daß wir anjctzt dieGalische Sprache nur an den äußersten Enden ihrerBesitzthümer, in Irland, den Hebriden und demnackten, schottischen Hochlande wieder finden. Go-then , Franken, Burgunder, Allemannen, Sachsen,