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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Verwirrung Ordnung werde. So langedies einfache große Gesetz aller gegen einander gewo-genen und abgezablten Kräfte dauret, stehet der Welc-hem fest: denn er ist auf eine Eigenschaft und Siegelder Gottheit gegründet.

Zweites Beispiel. Glcichecgestalt als unsreErde aus einer unförmlichen Masse sich zum Pla-neten formte, strikte» und kämpften auf ihr ihreElemente, bis jedes seine Stelle fand, so daß, nachmancher wilden Verwirrung, der harmonisch-geord-neten Kugel jetzt alles dienet. Land und Wasser,Feuer uno Luft, Jahcszeiten und Klimatc, Windeund Ströme, die Witterung und was zu ihr ge-höret; Alles ist Einem großen Gesetz ihrer Gestaltund Masse, ihres Schwunges und ihrer Sonnenent-fernung unterworfen und wird nach solchem harmo-nisch geregelt. Jene unzählige Vulkane auf der Ober-fläche unsrer Erde flammen nicht mehr, die einstflammten: der Ocean siedet nicht mehr von jenen

Vikriolgüssen und andern Materien, die einst denBoden unsecs festen Landes bedeckten. MillionenGeschöpfe gingen unter, die untergehen mußten; wassich erhalten konnte, blieb und steht jetzt Jahrtau-sende her in großer harmonischer Ordnung. Wildeund zahme, Fleisch- und Grasfressende Thiere, In-sekten, Vögel, Fische, Menschen sind gegen einan-der geordnet und unter diesen allen Mann und Weib,Geburt und Tod, Dauer und Lebensalter, Nothund Freude, Bedürfnisse und Vergnügen. Und alledies nicht etwa nach der Willkühr einer taglich-geän-derten, unerklärlichen Fügung, sondern nach offen-baren Naturgesetzen, die im Bau der Geschöpfe,