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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Fünfzehntes Buch

«vorübergehend ist also alles in der Geschichte;die Aufschrift ihres Tempels beißt: Nichtigkeit undVerwesung. Wir treten den Staub unsrer Vorfah-ren und wandeln auf dem cingesunknen Schutt zer-störter Menschen-Verfassungen und Königreiche. WieSchatten gingen uns Aegypten, Persien, Griechen-land , Rom vorüber; wie Schatten steigen sie ausden Gräbern hervor und zeigen sich in der Geschichte.

Und wenn irgend ein Staalsgebaudc sich selbstüberlebte; wer wünscht ihm nicht einen ruhigen Hin-gang ? Wer fühlt nicht Schauder, wenn er imKreise lebendig-wickcndcr Wesen auf Todtcngcwölbealter Einrichtungen stößt, die den Lebendigen Lichtund Wohnung rauben? Und wie bald, wenn derNachfolger diese Katakomben hinwegraumt, werdenauch seine Einrichtungen dem Nachfolger gleiche Grab-gewölbe dünken und von ihm unter die Erde gesandtwerden.