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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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27« Ideen zur Philosophie

Capitol von Brcnnus erstiegen, Italien von Alexan-der bekriegt, die Stadt von Hannibal erobert oderder Rath, den er dem Antiochusgab, befolgt wäre?Glcichergestalt lasset sich fragen: wie statt des Au-

gustus ein Casar, statt des Tibers ein GermanikuSregiert hatte? welche Verfassung der Welt ohne dascindringende Christcnlhum entstanden wäre? u. f.Jede dieser Untersuchungen führet uns auf eine sogenaue Zufammenkettung der Umstande, daß manRom zuletzt nach der Weife jener Morgenländer alsein Lebendiges betrachten lernt, das nicht andersals unter solchen Umständen am Ufer der Tiber wieaus dem Meer aufsteigcn, allmählich den Streit mitallen Völkern seines Weltraums zu Lande und Was-ser lernen, sie unterjochen und zertreten, endlich dieGrenzen seines Ruhms und den Ursprung seinerVerwesung in sich selbst finden können, als den eswirklich gefunden hat. Bei dieser Betrachtung ver-schwindet alle sinnlose Willkühr auch aus der Ge-schichte. In ihr sowohl als in jeder Erzeugung derNaturreiche ist Alles oder Nichts Zufall, Alles oderNichts Willkühr. Jedes Phänomenen der Geschich-te wird eine Naturerzcugung und für den Menschenfast die Bcrrachtenswürdigste von allen, weil dabeiso viel von ihm abhangt und er selbst bei dem, wasaußer seinen Kräften in der großen Ucbermacht derZeitumstände liegt, bei jenem unterdrückten Grie-chenlande, Karthago und Numantia, bei jenem er-mordeten Scrtorius, Spartakus und Viriatus,beim untcrgesunknen zweiten Pompejus, Drusus,Gcrmanikus, Britannikus u. f. obwohl in bitternSchalen den nutzbarsten Kern findet. Die einzige