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der Geschichte der Menschheit. rc>5
Geschichte, weil an ihrer Sprache die Cultur Europa'shing, sowohl politische als gelehrte Erläuterungen er-halten , deren sich fast keine Geschichte der Welt rüh-men darf: denn die größestcn Geister, die über Ge-schichte dachten , dachten über sic und entwickelten überRömischen Grundsätzen und Thaten ihre eignen Ge-danken. Wir gehen also auf dem Blutbctrieften Bo-den der Römischen Pracht zugleich wie in einemHeiligthum classischer Gelehrsamkeit und alter über-triebner Kunstwerke umher, wo uns bei jedemSchritt ein neuer Gegenstand an versunkne Schatzeeiner alten nie wicderkehrenden Weltherrlichkeit erin-nert. Die Fasces der Uebcrwindcr, die einst un-schuldige Nationen züchtigten, betrachten wir alsSprößlinge einer hochherrlichen Eultnr, die durchtraurige Zufälle auch unter uns gepflanzt worden.Ehe wir aber die Wclt-Ueberwinderin selbst kennenlernen, müssen wir zuvor der Humanität ein .Opferbringen und wenigstens den Blick des Bcdaurensauf ein nachbarliches Volk werfen, das zur früherenBildung Roms das meiste beitrug, leider aber auchseinen Eroberungen zu nahe lag und ein traurigesEnde erlebte.