Vierzehntes Buch.
-X^?ir nähern uns der Küste, die den meisten bis-her betrachteten Staaten ihren oft schrecklichen Un-tergang gebracht hat: denn von Rom aus ergoß sichwie eine wachsende Fluth das Verderben über dieStaaten Grofigricchenlandes , über Griechenland selbst^ und über alle Reiche, die von den Trümmern desTbrons Alexanders erbauet waren. Rom zerstörteKarthago, Korinth, Jerusalem und viel andre blü-hende Städte der griechischen und Asiatischen Welt;so wie es auch in Europa jeder mittäglichen Eultur,an welche seine Waffen reichten, insonderheit seinerNachbarin Etrurien und dem Muthvollcn Numantiaein trauriges Ende gemacht hat. Es ruhete nicht,bis es vom westlichen Meer bis zum Euphrat, vomRhein bis zum Atlas eine Welt von Völkern be-herrschte; zuletzt aber auch über die vom Schicksalihm bezeichnete Linie hinausbrach und nicht nur durch