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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 19»

überlebt hatte, ei» völliges Ende machten. Sie sindgefallen, die großen Götter, Jupiter Olpmpius undPallas Athene, der Delphische Apoll und die Argi-sche Juno: ihre Tempel sind Schutt, ihre Bildsäu-len Steinhaufen, nach deren Trümmern selbst manjetzo vergeblich spabet Verschwunden sind sie vonder Erde, so daß man sich jetzt kaum mit Mühedenket, wie ihr Reich einst im Glauben geblühetund bei den scharfsinnigsten Völkern so viele Wun-der bewirkt habe. Werden, da diese schönsten Idoleder menschlichen Einbildungskraft gefallen sind, auchdie minder-schönen wie sie fallen? und wem wer-den sie Platz machen, andern Idolen?

12. Groß - Griechenland batte in einem an-dern Gedränge zuletzt ein gleiches Schicksal. Dieblübendsten, volkreichsten Städte im schönsten Klimader Erde nach Gesetzen Zaleukus, EharondaS, Dio-kles errichtet und in Eultur, Wissenschaft, Kunstund Handel den meisten Provinzen Gricchenlandeszuvoreilend; sie lagen zwar weder den Persern, nochdem Philippus im Wege, erhielten sich also zumTbeil auch länger als ihre Europäischen und Asiati-schen Schwestern; indessen kam auch ihre Zeit desSchicksals. Mit Karthago und Rom in mancherleiKriege verflochten, unterlagen sie endlich und ver-derbten Rom durch ihre Sitten, wie sie durch RomsWaffen verdarben. Beweinenswerth liegen ihre schö-nen und großen Trümmer da, von Erdbeben und

*) S. Spons, Stuarts, Lhandlers,Riedesels Reisen u. f.