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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 169

ihnen nicht undeutliches Gepräge. Selbst noch beiPluto sind seine Allegorien: nicht bloße Ziererei; ihreBilder sind wie klassische Sprüche der Vorzeit, feinereEntwickelungen der alten Dichter-Traditionen.

Zur menschlichen und moralischen Philosophieaber neigte sich der Forschungsgeist der Griechenvorzüglich, weil ihre Zeit und Verfassung sie ammeisten dieses Weges führte. Naturgeschichte, Physikund Mathematik waren damals noch lange nicht genugaugebauet und zu unser» neuern Entdeckungen die Werk-zeuge noch nicht erfunden. Alles zog sich dagegenaus die Natur und die Sitten der Menschen. Dieswar der herrschende Ton der griechischen Dichtkunst,Geschichte und Staatseinrichtung: jeder Bürger mußteseine Mitbürger kennen und bisweilen öffentliche Ge-schäfte verwalten, denen er sich nicht entziehen konnte idie Leidenschaften und wirkenden Kräfte der Menschenhatten damals ein freieres Spiel; selbst dem müssi-gcn Philosophen schlichen sie nicht unbemerkt vorüber:Menschen zu regieren oder als ein lebendes Gliedder Gesellschaft zu wirken, war der herrschende Zugjeder cmporstrebenden griechischen Seele. Kein Wun-der also, daß auch die Pbilosophie des abstractenDenkers auf Bildung der Sitten oder des Staatshinausging, wie Pythagoras, Plato, und selbstAristoteles dies beweisen. Staaten einzurichten, warihr bürgerlicher Beruf nicht; nirgend war Pythago-ras , wie Lykurgus, Solon oder andre, Obrigkeitund Archon: auch der größcste Theil seiner Plsilo-sophie war Spekulation, die sogar bis an den Aber-glauben grenzte. Indessen zog seine Schule Män-ner, die auf die Staaten Großgriechenlandcs den