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Ideen zur Philosophie
auch in dieser Entfernung noch als Brüder der Völ-ker jenseit des Meers, d. i. Klein-Asiens erkannten.Es wäre eine grundlose Mühe, alle die Züge hcrzu-zählcn, wie über Thracicn, oder über den Hcllespontund Sund West- und Südwärts die Völker dahingesteuret und sich, beschützt von den nordischen Ge-birge» , allmählich über Griechenland verbreitet ha-ben. Ein Stamm folgte dem andern: ein Stammverdrängte den andern: Hellenen brachten den altenPelasgern neue Cultur, so wie,sich mit der ZeitGriechische Coloniecn wieder an die Asiatischen Ufteverpflanzten. Günstig genug für die Griechen, daßsie eine so schöne Halbinsel des großen festen Landessich nahe zur Seite hatten, auf welcher die MeistenVölker nicht nur Eines Stammes, sonder» auch vonfrüher Eulrur waren. *) Dadurch bekam nicht nurihre Sprache jene Originalität und Einheit, die sieals ein Gemisch vieler Zungen nie würde erhaltenhaben; auch die Nation selbst nahm an dem sittli-chen Zustande ihrer benachbarten Stammvölker Theilund kam bald mit denselben in mannigfaltige Ver-hältnisse des Krieges und des Friedens. Kleim-Asien also ist die Mutter Gricchenlandes sowohl inseiner Anpflanzung als den Hauptzügen seiner frü-hesten Bildung; dagegen es auf die Küsten seincSMutterlandes wiederum Eolonicen sandte und in ih-nen eine zweite schönere Cultur erlebte.
Leider
*) S. He-f ne de oriZlne Lrnecoi'Uin, cüinine»-int. Lo«r OottinA, r/dß.