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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Philos. zur Ge sch. der Menschheit. i2r

Denkart waren und nur das ergriffen, was zu ih-nen gehörte. Die Archive Babylons, PhönicienSund Karthago sind nicht mehr: Aegypten war ab-geblühet, fast ehe Griechen sein Inneres betraten;also schrumpft alles in wenige, verwelkte Blatterzusammen, die Sagen aus Sagen enthalten; Bruch-stücke der Geschichte, ein Traum der Uorwelt.

Bei Griechenland klart sich der Morgen aufund wir schiffen ihm froh entgegen. Die Einwoh-ner dieses Landes bekamen in Vergleichung mit an-dern Nationen frühe Schrift und fanden in denmeisten ihrer Verfassungen Triebfedern, ihre Spra-che von der Poesie zur Prose und in dieser zur Phi-losophie und Geschichte herabzuführen. Die Philo-sophie der Geschichte sicht also Griechenland für ihreGeburlsstätte an; sie hat in ihm auch eine schöneJugend durchlebet. Schon der fabelnde Homer be-schreibt die Sitten mehrerer Völker, so weit seineKcnntniß reichte; die Sänger der Argonauten, derenNachhall übrig ist, erstrecken sich in eine andre,merkwürdige Gegend. Als späterhin die eigentlicheGeschichte sich von der Poesie loswand, bereiseleHerodol mehrere Länder und trug mit löblich - kin-discher Neugierde zusammen, was er sah und hörte.Die späterer Geschichtschreiber der Griechen, ob siesich gleich eigentlich auf ihr Land cinschrankten, muß-ten dennoch auch manches von andern Landern mel-den, mit denen ihr Volk in Verbindung kam: soerweiterte sich endlich insonderheit durch Alexanders,Züge allmählich die Welt. Mit Rom, dem dieGriechen nicht nur zu Führern in der Geschichte^sondern auch selbst zu Geschichtschreibern dienten^ er-