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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Her Geschichte der Menschheit. 93

pa's eine so reiche Ernte ihres Handels antrcffenkonnten, war nichts als Lage der Sache; eine glück-liche Situation, die die Natur selbst für sie erschaf-fen hatte. Als zwischen den Pyrenäen und Alpen,dem Apennin und Atlas sich uralters das Neckendes mittelländischen Meers wölbte und seine Land-spitzen und Inseln allmählich wie Hasen und Sitzeemporstiegcn: da schon ward vom ewigen Schicksalder Weg der Eultur Europa'- gezeichnet. Hinaciidie drei Weltlheile zusammen: so wäre Europa viel-leicht eben so wenig als die Tatarei und das innereAfrika oder gewiß langsamer und auf andern Wegencultivirt worden. Nur die mittelländische Sec batunsrer Erde ei» Phönicien und Griechenland, einEtrurien und Rom, ein Spanien und Karthagogegeben und durch die vier ersten dieser Ufer ist alleEultur Europa'S worden.

Eben so glücklich war die Lage Phönicienslandwäitts. Das ganze schöne Asien lag hinter ihmmit seinen Waaren und Erfindungen, mit demlängst vor ihnen errichteten Londhandel. Sie nutz-ten also nicht nur fremden Fleiß, sondern auch diereiche Zurüstung der Natur in Begabung diesesWeltthcils und die lange Mühe der Vorwelt. Buch-staben, die sie nach Europa brachten, hießen denEuropäern Phönicisch, obgleich Phönicier wahrschein-lich nicht ihre Erfinder waren. So haben Acgyp-ler, Babylonier und Hindus wahrscheinlich schonvor den Sidoniern die Wcbekunst getrieben, da inder alten und neuen Welt der Redegcbrauch bekanntist, die Waare nicht eben nach dem Orr -u nennen,der sie macht, sondern der sie verhandelt. Wie der