Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
281
Einzelbild herunterladen
 

der Geschichte der Menschheit. 28c

Zweitens. Vom Anfänge der Erde ist dccMond da: für mich cin schönes Zeugniß diesesalten Naturbildes. DieMeyirung derer, die ihn füreinen spatern Nachbar der Erde halten und feinerAnkunft alle Unordnungen auf und in derselben zu-schreibcn, hat für mich keine Ucberredung. Sie istohne allen physischen Erweis, indem jede scheinbareUnordnung unsres Planeten nicht nur ohne dieseHypothese erklärt werden kann, sondern auch durchdiese bessere Erklärung Unordnung zu seyn aufhöret.Offenbar nämlich konnte unsre Erde mit den Ele-menten, die in der Hülle ihres Werdens lagen,nicht anders als durch Revolutionen; ja auch durchdiese kaum anders als in der Nachbarschaft desMondes gebildet werden. Er ist der Erde zugewo-gen, wie sic sich selbst und der Sonne zugewogenist: sowohl die Bewegung des Meeres, als dieVegetation, ist, nachdem Wir wenigstens das Uhr-werk unsrer Himmels - und Erdkräfte kennen, anseinen Kreislauf gebunden.

Drittes. Fein und wahr stellt dieser Na-turweise die Geschöpfe der Lust und des Wassers ineine Classe und die vergleichende Anatomie hat einewunLernswürdiqc Aehnlichkcit im innern Bau, inson-derheit ihres Gehirns bemerkt, als deni wahrenStuftnzeigcr der Organisation eines Geschöpfes.Die Verschiedenheit der Ausbildung nämlich istüberall nach dem Medium eingerichtet, für welchesdie Geschöpfe gemacht sind; bei diesen zwo Elastenalso der Luft - und Wassergcschöpsc muß im innernBau dieselbe Analogie sichtbar werden, die sich zwi-