der Geschichte der Menschheit. 2g3
ein geretteter Raub der untergegaugenen Vorwelt *);daher er khcils schon von Anfänge her einen Glanzzeige, der sich auf Erfahrungen vieler Jahrtausendegründe, theils auch nie ins Licht gesetzt werden kön-ne, weil durch diese nberbliebene Menschen, wiedurch einen Isthmus, sich die Eultur zweier Weltenverwirre und binde." Ist diese Meynung wahr: sogiebt es allerdings keine reine Philosophie der Men-schengcschichtc: denn unser Geschlecht selbst und alle
seine Künste waren nur ausgeworsene Schlacken ei-ner vorigen Weltverwüstung. Lasset uns sehen,was diese Hypothese, die aus der Erde selbst so wieaus ihrer Menschengeschichte ein unentwirrbaresEhaos macht, für Grund habe?
In der Urbildung unsrer Erde hat sie, wiemich dünkt, keinen: denn die ersten scheinbaren Ver-wüstungen und Revolutionen derselben setzen keineverlebte Menschengeschichte voraus, sondern gehörenzu dem schaffenden Kreise selbst, durch welchen unsreErde erst bewohnbar worden **). Der alte Granit,
*) S. insonderheit den scharfsinnigen Versuchüber den Ursprung der Erkenntnißder Wahrheit und der Wissenschaf-ten Berlin 1781. Die Hypothese, daß unserErdball aus den Trümmern einer andern Weltgebildet sei, ist mehreren Naturforschern aus sehrverschiednen Gründen gemein.
**) Die kacta zu den folgenden Behauptungen sind invielen Büchern der neuern Erdkunde zerstreut,
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