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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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2g,1 Ideen zur Philosophie

er Erfahrungen des Guten und Bosen über jede der-selben gcsammlet hotte und also auf tausendfache Artzuerst ein Unmensch hatte sepn müssen, che er einMensch ward. Nein, gütige Gottheit, dem mör-derischen Ungefähr übcrliesscst du dein Geschöpf nicht.Den Thieren aabst du Jnstinct, dem Menschen gru-best du dein Bild, Religion und Humanität in dieSeele: der Umriß der Bildsäule liegt im dunkelntiefen Marmor da; nur er kann sich nicht selbstaushauen, ausbilden. Tradition und Lehre, Ver-nunft und Erfahrung sollten dieses thun und duließest es ihm an Mitteln dazu nicht fehlen. DieRegel der Gerechtigkeit, die Grundsätze des Rechtsder Gesellschaft, selbst die Monogamie als die demMenschen natürlichste Che und Liebe, die Zärtlich-keit gegen Kinder, die Pietät gegen Wohlthätcr undFreunde, selbst die Empfindung des mächtigsten,wohl,-hakigsten Wesens sind Züge dieses Bildes, diel»e und da bald unterdrückt, bald ausgebildet sind,allenthalben aber noch die Uranlage des Menschenselbst zeigen, der er sich, sobald er sie wahrnimmt,auch nicht entsagen darf. Das Reich dieser Anla-gen und ihrer Ausbildung ist die eigentliche StadtGottes auf der Erde, in welcher alle Menschen Bür-ger sind, nur nach sehr verschiednen Elasten undStufen. Glücklich ist, wer zur Ausbreitung diesesReichs der wahren innern Menschenschöpfung beitra-gen kann: er beneidet keinem Erfinder seine Wis-senschaft und keinem Könige seine Krone,

Wer aber ists nun, der uns sage:wo und

wie diese aufwcckende Tradition der Humanität undReligion auf der Erde entstand und sich mit so

manchen