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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 226

Aber auch in der ärgsten Entartung verläßtdie unermüdlich-gütige Mutter ihre Kinder nicht undweiß ihnen den Kittern Trank der Unterdrückung vonMenschen wenigstens durch Vergessenheit und Gewohn-heit zu lindern. Sv lange sich die Völker wachsamund in reger Kraft erhalten oder wo die Natur siemit dem harten Brod der Arbeit speiset, da findenkeine weiche Sultane statt; das rauhe Land, die har-te Lebensweise sind ihnen der Freiheit Festung. Wogegenthcils die Völker in ihrem weicheren Schoosentschliefen und das Netz duldeten, das man übersie zog; siche da kommt die tröstende Mutter demUnterdrückten wenigstens durch ihre milderen Gabenzu Hülfe: denn der Despotismus setzt immer eineArt Schwache, folglich mehrere Bequemlichkeit vor-aus, die entweder aus Gaben der Natur oder derKunst entstanden. In den meisten despotisch-regier-ten Landern nährt und kleidet die Natur den Men-schen fast ohne Mühe, daß er sich also mit dem vor-überrasenden Orkan gleichsam nur absinden darf undnachher, zwar Gedankenlos und ohne Würde, hen-noch aber nicht ganz ohne Genuß den Athen» ihrerErquickung trinket. Uebcrhaupt ist das Loos derMenschen und seine Bestimmung zur irdischen Glück-seligkeit weder ans Herrschen, noch ans Dienen ge,knüpfet. Der Arme kann glücklich, der Sklave inKetten kann frei seyn: der Despot und sein Werk-zeug sind meistens und oft in ganzen Geschlechterndie unglücklichsten und unwürdigsten Sklaven.

Da alle Satze, die ich bisher berührt habe, ausder Geschichte selbst ihre eigentliche Erläuterung neh-Phitos. u. Gesch. IV. LH. P »een II.