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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

unruhiger Geist aufgrub, oder die euch das waltendeSchicksal in die Hand spielte. Dem waltenden Schick-sal also überließet ihr auch die Wirkungen und denNutzen eures Fundes; und dieses that, was es zuthun für gut fand. In periodischen Revolutionenbildete es entweder Gedanken aus oder ließ sie unter-gehen und wußte immer das Gift mit dem Gegen-gift, den Nutzen mit dem Schaden zu mischen undzu mildern. Der Erfinder des Pulvers dachte nichtdaran, welche Verwüstungen sowohl des politischenals des physischen Reichs menschlicher Kräfte der Fun-ke seines schwarzen Staubes mit sich führte; nochweniger konnte er sehen, was auch wir jetzt kaum zumuthmaßcn waaen, wie in dieser Pulvertonne, demfürchterlichen Thron mancher Despoten, abermals zueiner andern Verfassung der Nachwelt ein wohltha-tiger Same keime. Denn reinigt das Ungewitternicht die Luft? und muß, wenn die Niesen der Erdevertilgt sind, nicht Herkules selbst seine Hand anwohlthatigere Wecke legen ? Der Mann, der die Rich-tung der Magnetnadel zuerst bemerkte, sah weder dasGlück noch das Elend voraus, das dieses Zaubcrge-schenk, unterstütze von tausend andern Künsten, aufalle Welttheile bringen würde, bis auch hier vielleichteine neue Katastrophe alte Ucbel ersetzt oder neue Uebelerzeuget. So mit dem Glase, dem Golde, dem Ei-sen, der Kleidung, der Schreib - und Buchdruckerkunst,der Sternsehcrei und allen Wissenschaften der künst-lichen Regierung. Der wunderbare Zusammenhang,der bei der Entwicklung und periodischen Fortleimnzdieser Erfindungen zu herrschen scheint, die sonderba-re Act, wie Eine die Wirkung der andern einschranktund mildert; das alles gehört zur obern Haushaltung