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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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215
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der Geschichte der Menschheit. LrS

mochte? oder ob diese vielmehr durch jene in man-chem entübriget und entkräftet werde l ob nlle wissen-schaftlichen und Künstlergabcn nicht auch Neigungenin der menschlichen Brust rege gemacht hatten, beidenen man viel seltner und schwerer zur schönstenGabe des Menschen, der Zufriedenheit, gelangen kann,weil diese Neigungen mit ihrer inneren Unruh derZufriedenheit unaufhörlich widerstreben? Ja endlich,ob durch den Zusammcndrang der Menschen und ih-re vermehrte Geselligkeit nicht manche Lander undStädte zu einem Acmenhause, zu einem künstlichenLazarett, und Hospital worden sind, in dessen cinge-schlossencr Luft die blaße Menschheit auch künstlichsiecher und da sie von so vielen unverdienten Almosender Wissenschaft, Kunst und Slaatsvcrsassung ernährtwird, großentheils auch die Art der Bettler angenom-men habe, die sich auf alle Bettlcrkünste legen unddafür der Bettler Schicksal erdulden ? über dies undso manches andre mehr soll uns die Tochter der Zeit,die Helle Geschichte unterweisen.

Boten des Schicksals also, ihr Genien und Er-finder, auf welcher nutzbargefährlichen Hohe übtet ibreuren göttlichen Beruf! Ihr erfandet, aber nicht fürEuch; auch lag es in Eurer Macht nicht, zu bestim-men, wie Welt und Nachwelt eure Erfindungen an-wenden, was sie an solche reihen, was sie nach Ana-logie derselben Gegenseitiges oder Neues erfinden wür-de? Jahrhunderte lang lag oft die Perle begrabenund Hähne scharretcn darüber hin; bis sie vielleichtein Unwürdiger fand und in die Krone des Monar-chen pflanzte, wo sie nicht immer m^t"wohltbätigemGlanz glanzet. Ihr indessen thatet Euer Werk undgabt der Nachwelt Schätze hin, die entweder euer