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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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213
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der Geschichte der Menschheit. 2,3

ditionen? Daß du jene brauchen gelernt hast, ist dieArbeit einer Maschine: daß du den Saft der Wis-senschaft in dich zicbcst, ist das Verdienst des Schwam-mes, der nrm eben ans dieser feuchten Stelle gewach-sen ist. Wenn du dem Otahitcn ein Kriegsschiff zu-lenkst und auf den Hebriden eine Kanone donnerst,so bist du wahrlich weder klüger noch geschickter, alsder Hebride und Otahite, der sein Book künstlichlenkt und sich dasselbe mit eigner Hand erbaute.Eben dies wars, was alle Wilden dunkel empfanden,sobald sie die Europäer naher kennen lernten. Inder Rüstung ihrer Werkzeuge dünkten sie ihnen un-bekannte, höhere Wesen, vor denen sie sich beugten,die sie mit Ehrfurcht grüßten; sobald sie sie verwund-bar, sterblich, krankbafr und in sinnlichen Ucbungenschwacher als sich selbst sahen, fürchteten sie die Kunstund erwürgten den Mann, der nichts weniger alsmit seiner Kunst Eins war. Auf alle Eultur Euro-pas ist dies anwendbar. Darum, weil die Spracheeines Volks, zumal in Büchern, gescheidt und feinist: darum ist nicht jeder fein und gescheidt, der die-se Bücher liefet und diese Sprache redet. Wie er sieliefet s wie er sie redet ? das wäre die Frage; undauch dann dachte und spräche er immer doch nur nach:er folgt den Gedanken und der Bezeichnungskrafteines andern. Der Wilde der in seinem enger»Kreise eigenthümlich denkt und sich in ihm wahrer,bestimmter und nachdrücklicher ansdrückt, Er, der inder Sphäre seines wirklichen Lebens Sinne und Glie-der, seinen praktischen Verstand und seine wenigenWerkzeuge mit Kunst und Gegenwart des Geisteszu gebrauche» weiß; offenbar ist er, Mensch gegenMensch gerechnet, gebildeter als jene politische oder