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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
179
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der Geschichte der Menschheit. 179

Glückseligkeit keime: denn wie viele Völker auf derErde wissen von keinem Staat die dennoch glücklichersind, als mancher gekreuzigte Staatswohlthater.Ich will mich auf keinen Tbeil des Nutzens oderdes Schadens einlasscn, den diese künstliche Anstal-ten der Gesellschaft mit sich führen; da jede Kunstaber nur Werkzeug ist und das künstlichste Werk-zeug nvthwendig den vorsichtigsten, feinsten Gebraucherfodert: so ist offenbar, daß mit der Größe der

Staaten und mit der seiner» Kunst ihrer Zusam-mensetzung nothwcndig auch die Gefahr, einzelne Un-glückliche zu schaffen, unermeßlich zunimmt. Ingroßen Staaken müssen Hunderte hungern, damitEiner praße und schwelge: Zehntauscnde werdengedrückt und in den Tod gejagt, damit Ein ge-krönter Thor oder Weiser seine Phantasie ausführe.Ja endlich, da, wie alle Staatslebrer sagen, jederwohleingcrichtctc Staat eine Maschine seyn muß,die nur der Gedanke Eines regieret; welche größereGlückseligkeit könnte es gewahren, in dieser Ma-schine als ein Gedankenloses Glied mitzudicnen?Oder vielleicht gar wider besser Wissen und Gefühl,Lebenslang in ihr auf ein Rad Jxions geflochten zuse»n, das dem traurig-verdammten keinen Trost läßt,als etwa die letzte Thatjgkeit seiner selbstbesiimmen-den, freien Seele wie ein geliebtes Kind zu erstickenund in der Unempfindlichkeit einer Maschine seinGlück zu finden 0 wenn wir Menschen sind, solaßt uns der Vorsehung danken, daß sie das allge-meine Ziel der Menschheit nicht dahin setzte. Mil-lionen des Erdballs leben ohne Staaten und mußnicht ein jeder von uns auch im künstlichsten Staat,wenn er glücklich seyn will, cs eben da anfangen,

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