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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

hin ist so leicht und hurtig, daß die Seele noch sel-bigen Abend Key dem Mond, der ein Giönlandergewesen, in seinem Hause ausruhcn und mit denübrigen Seelen Ballspielen und tanzen kann. Die-ser Tanz, dieses Ballspiel der Seelen ist jenesNordlicht.

Fr. Und was thun sic sonst oben?

Antw. Sie wohnen in Zelten um einen gros-sen See, in welchem Fische und Bögel die Mengesind. Wenn dieser See überfließt: so regnets aufder Erde; sollten einmal seine Damme durchbrechen:so gäbe es eine allgemeine Sündfluth. Uebcrhauptaber kommen nur die Untauglichen, Faulen in denHimmel; die Fleißigen gehen zum Grunde der See.Jene Seelen müssen oft hungern, sind mager undkraftlos, können auch wegen der schnellen Umdre-hung des Himmels gar keine Ruhe haben. BöseLeute und Hexen kommen dahin: sie werden vonRaben geplagt, die sie nicht von den Haaren ab-haltcn können u. f.

Fr. Wie glaubet ihr, daß das menschlicheGeschlecht entstanden sey?

Antw. Der erste Mensch, Kallak, kamaus der Erde, und bald hernach die Frau aus sei-nem Daumen. Einmal gebar eine Grönländerinund sie gebar Kablunät, d. i. die Ausländer undHunde; daher sind jene wie diese geil undfruchtbar.

Fr. Und wird die Welt ewig dauern?

A n t w.