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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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der Geschichte der Menschheit. 127

den Seele von einem Hosen, Rennthier, Vogeloder jungen Kinde verwechseln. Wenn wir auf eineweite greise gegangen sind, so ist oft unsre Seelezu Hause. In der Nacht im Schlaf wandert sieaus dem Leibe: sie geht auf die Jagd, zum Tanz,zum Besuch und der Leib liegt gesund da-

Fr. Wo bleibt sie denn im Tode?

Antw. Da geht sie an den glückseligen Ortin der Tiefe des Meers. Daselbst wolmet Torn-garsuk und seine Mutter: da ist ein beständigerSommer, schöner Sonnenschein und keine Nacht.Auch gutes Wasser ist da und ei» Ueberfluß an Vö-geln , Fischen, Seehunden und Rennlhiercn, dieman ohne alle Mühe fangen kann, oder die mangar schon in einem großen Kessel kochend findet.

Fr. Und kommen alle Menschen dahin?

Antw. Dabin kommen nur die guten Leute,die zur Arbeit getaugt, die große Lhaken gethan,viel Walisische und Seehunde gefangen, viel aus-gestanden haben, oder gar im Meer ertrunken, übender Geburt gestorben sind u. f.

Fr. Wie kommen diese dahin?

Antw. Nicht leicht. Man muß fünf Tagelang oder langer an einem rauben Felsen, der schonganz blutig ist, herunterklcttern.

Fr. Sehet ihr aber nicht jene schönen himmli-schen Körper? sollte der Ort unsrer Zukunft nichtvielmehr dort seyn?

Antw. Auch dort ist er, im obersten Him-mel, hoch über dem Regenbogen und die Fahrt da-