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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit, irr

te, ist nichts worden: von dem glänzenden Thurm-knopf, auf den man sie setzte, sehnten sie sich wie-der in ihre Ebne, und kamen meistens ungeschicktund verderbet zu ihrer alten, ihnen nun auch un-genießbaren Lebensweise wieder. Ein Gleiches istsmit der gewaltsamen Umbildung der wilden Klimatedurch Europäische Hände.

O Söhne des Dädalus, ihr Kreisel desSchicksals auf der Erde, wie viele Gaben waren ineurer Hand, auf menschliche und schonende Art denVölkern Glück zu erzeigen; und wie hat eine stol-ze, trotzige Gewinnsucht euch fast allenthalben aufeinen so andern Weg gelcnket! Alle Ankömm-linge fremder Lander, die sich mit den Eingebohr-nen zu nationalisiren wußten, genossen nicht nurihre Liebe und Freundschaft, sondern fanden amEnde auch, daß die klimatische Lebensart dersel-ben sogar unrecht nicht sey; aber wie wenigegab cs solcher! wie selten verdiente ein Europäerden Lobspruch der Eingcbohrnen:er ist ein ver-nünftiger Mensch, wie wir sind!" Und ob sichdie Natur an jedem Frevel, den man ihr anthut,nicht rache? Wo sind die Eroberungen, die Hand-lungsplatze und Invasionen voriger Zeiten, sobalddas ungleichartige Volk ins entfernte, fremdeLand, nur raubend oder verwüstend streifte?Verwehet oder weggezehrt hat sie der stille Hauchdes Klima und dem Eingebohrnen ward esleicht , dem Wurzellosen Baum den letzten

Druck zu geben. Dagegen das stille Gewächs,das sich den Gesetzen der Natur bequemte,