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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

cherley physiologische Phänomene schön erklärt ;allgemeine Folgerungen aber, die man aus Einemsolchen Principium oder gar nur aus einem Theiledesselben, der Erschlaffung, der Ausdünstung z. B.,auf ganze Völker und Weltgcgenden, ja auf diefeinsten Verrichtungen des menschlichen Geistes unddie zufälligsten Einrichtungen der Gesellschaft machenwollte; je scharfsinniger und systematischer der Kopfist, der diese Folgerungen durchdenkt und reihet, de-sto gewagter sind sie. Sic werden beynahe Schrittvor Schritt durch Beyspiele aus der Geschichte oderselbst durch physiologische Gründe widerlegt; weil im-mer zu viel und zum Theil gegenseitige Kräfte ne-ben einander wirken. Selbst dem großen Montes-quieu hat man den Borwurf gemacht, daß er sei-nen klimatischen Geist der Gesetze auf das trüglicheExperiment einer Schvpszunge gebauet habe.Freylich sind wir ein bildsamer Thon in der Handdes Klima ; aber die Finger desselben bilden so man-nigfaltig, auch sind die Gesetze, die ihm entgegenwirken, so vielfach, daß vielleicht nur der Geniusdes Menschengeschlechts das Verhältniß aller dieserKräfte in eine Gleichung zu bringen vermöchte.

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Nicht Hitze und Kalte ists allein, was aus derLuft auf uns wirket; vielmehr ist sie nach den neu-ern Bemerkungen ein großes Borrathshaus andrer

*) S. Montesquieu, Ca stil lon, Fa l c on e r .eine Menge schlechterer Schriften, Lsxrlt ciesnations, äe I'bistoira etL. zu ge'

schweigen.