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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 67

ren Gebeine sich am Ohio - Strome finden u. f.;wenn damals Menschen in diesen Gegenden lebten,wie andre Menschen warens, als die jetzt daselbstleben! Und so wird die Menschengeschichte zuletztein Schauplatz von Verwandlungen, den nur Derübersieht, der selbst alle diese Gebilde durchhaucht,und sich in ihnen allen freuet und fühlet. Er führetauf und zerstöret, vcrscint Gestalten und ändert sic ab,nachdem er die Welt um sie her verwandelt. DerWandrer auf der Erde, die schnell vorübergehendeEphemere, kann nichrs als die Wunder dieses großenGeistes auf einem schmalen Streife anstaunen, sichder Gestalt freuen, die ihm im Ehore der Andernward, anbcten und mit dieser Gestalt verschwinden.Auch ich war in Arkadien !" ist die Grabschrift al-ler Lebendigen in der sich immer verwandelnden,wiedcrgebaccndcn Schöpfung.

Da indessen der menschliche Verstand in allerBielartigkeit Einheit sucht, und der göttliche Ver-stand, sein Vorbild, mit dem zahllosesten Mancher-lei) auf der Erde überall Einheit vermahlt hat: sodürfen wir auch hier qus dem unqeheuern Reicheder Veränderungen auf den einfachsten Satz zurückkehren; nur ein' und dieselbe Gattung istdas Menschengeschlecht auf der Erde.

Wie viele Fabeln der Alte» von menschlichenUngeheuern und Mißgestalten haben sich durch dasLicht der Geschichte bereits verloren! und wo irgenddie Sage noch Reste davon wiederholet, bin ich ge-wiß, daß auch diese bey hellerem Lichte der Untersu-

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