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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

Gehen wir südlich in die ungezählten Völker-schaften Brasiliens hinunter, welche Menge vonNationen, Sprachen und Charakteren findet manhier! die indcß alte und neue Reisende ziemlichgleichartig beschrieben baden *), Nie graut ihr

Haar," sagt Lerv,sie sind stets munter und lu-stig, wie ihre Gefilde immer grünen. Die tapfernTapinambos zogen sich, um dem Joch der Portu-giesen zu entkommen, in die undurchsuchten undunabsehlichen Wälder, wie mehrere streitbare Na-tionen. Andre, die die Missionen in Paraguayan sich zu ziehen wußten, mußten mit ihrem folg-samen Charakter fast bis zu Kindern ausartcn; auchdieses aber war Natur der Sache, und weder sie,noch ihre muthigcn Nachbarn können deswegen fürkeinen Abschaum der Menschheit gelten ").

Aber wir nähern uns dem Thron der Natur,und der ärgsten Tyrann«), dem silbcr- und gräuel-reichen Peru. Hier sind die armen Indianer wohlaufs tiefste unterdrückt, sind Pfaffen und unterden Weibern weibisch gewordene Europäer. AlleKräfte dieser zarten, einst so glücklichen Kinder derNatur, als sie unter ihren Jnka's lebten, sind jetztin das einige Vermögen zusammen gedrängt, mitverhaltnem Haß zu leiden und zu dulden. Beym

H Ae uii ja, Kumilla, Lery, Marggraf,Condamine, u. f.

") Dobritzhofers Geschickte der Abiponer. Wien178Z. Beschreibungen mehrerer Völker sehe manindes P. Gumilla Orinovo illusiraäo u. f.