Ideen zur Philosophie
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leidende Amerikaner gegen seMen Unterdrücker, VeitSpanier, nähret: denn so sehr Pag es z. B. *)die niedrere Milde rüdmt, die jetzt die Spanier ge-gen idrc Unterdrückten beweisen, so kann er dochauf andern Blattern die Traurigkeit der Unterjoch-ten und die Wildheit, mit der die fccpen Völkerverfolgt werden, nicht verbergen. Die Bildung derMexikaner wird stark olivcnfarb, schön und ange-nedm beschrieben: ihr Auge ist groß, lebhaft, fun-kelnd: ibre Sinne frisch, ihre Beine munter; nurihre Seele ist ermattet durch Knechtschaft.
In der Mitte vyn Amerika, wo von nasserHitze alle? erliegt, und die Europäer das elendesteLeben führen, erlag dcch die biegsame Natur derAmerikaner nicht. Waffer, *) der, den Seeräu-bern erUflohcn, sich eine Zeit lang unter den Wil-den in Terra sirma aufhiclt, beschreibt seine guteAufnabme unter ibnen, n'bst ihrer Gestalt und Le-bensweise, also: „ Die Größe der Männer war st
bis 6 Fuß, von starken Knochen, breiter Brust,schönem Verhältnis;: kein Krüppel und Unförmlicherwar unter ihnen. Sie find geschmeidig, lcbbalt undschnelle Lauser. Ibre Augen lebbaft grau, ihr Ge«-sicht rund, die Lippen dünn, der Mund klein, dasKinn woblgcbildet. Ihr Haar ist lang und schwarz:das Kämmen desselben ist ihr öfteres Vergnügen,Ihre Zähne sind weiß und wvhlgesetzt: sie schmücken
.*) Seite 83 u. f.
") Allgcm. Reisen Th. i 5 . Seite 265. u. f.
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