der Geschichte der Menschheit. g5
mal sie, als die ersten Einwohner der Inseln, auchdas tiefste Gepräge der bildenden Natur dic>s Erd-strichs an sich tragen müssen. Hieher geboren alsodie Jgolotes auf den Philippinen und ähnlicheSchwarze auf den meisten andern Inseln; auch dieWilden, die D.amzier auf der westlichen Seite vcnNcu-Holland als einen der elendesten Menschenstäm-me beschreibt, gehören hieher, wie cs scheint, dieunterste Klasse dieser Bildung auf einer der wüste-sten Strecken der Erde.
2 ) In später» Zeiten haben sich auf diesen In-seln andre Völker niedergelassen, die also auch eineweniger auffallende Bildung zeigen. Hieher gehörennach Förster *) die Bad sc hu auf Borneo, dieAlfuhri auf einigen der Molucken, die Suba-do's auf Magindano, die Einwohner der Diebsin-seln , der Earolinen und der weitern südlichen imstillen Meer. Sie sollen große Uebereinsliinmungin der Sprache, Farbe, Bildung und Sitten haben: ih»Haar ist lang und schlicht, und aus den neuern Reisenist bekannt, zu welcher reitzvollen Schönheit sich dieseMenschengestalt auf Otaheile und andern nahe geleg-nen Inseln vervollkommnet habe. Indessen ist dieseSchönheit noch ganz sinnlich und in der etwas stum-pfen Nase der Otaheiterinnen scheint der letzte Druckoder Eindruck des formenden Klima merkbar.
3) Noch spätere Ankömmlinge auf vielen die-ser Inseln sind Malaycn, Araber, Sineser, Japa-nesen u. f., die also auch von ihren Stammen nochdeutlichere Spuren an sich tragen. Kurz, man kann
Bcytr. zur Völkerkunde LH. 2, S. r-Ag.