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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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^2 Ideen zur Philosophie

und wir wollen also mit Bescheidenheit auf sein ihmeigenthümliches Erdreich treten.

Sogleich beym Isthmus stößt uns eine sonder-bare Nation auf, die Aegyptcr. Groß, stark, fettvon Leibe, (mit welcher Fettigkeit ste der Nil seg-nen soll,) dabey von grobem Knochengebilde undgelbbraun; indessen sind sie gesund und fruchtbar,leben lang und sind mäßig. Jetzt faul, einst waren siearbeitsam und fleißig; offenbar hat auch ein Volkvon diesen Knochen und dieser Bildung *) dazu ge-hört, daß alle die gepriesenen Künste und Anstaltender alten Aegypter zu Stande kommen konnten.Eine feinere Nation hatte sich dazu schwerlich be-qucmt.

Die Einwohner Nubiens und der weiter hin-auf liegenden Gegenden von Afrika kennen wir nochwenig; wenn indessen den vorläufigen NachrichtenBrüce**) zu trauen ist, so wohnen auf dieser

ganzen

*) S. die Statüen ihrer alten Kunst, ihre Mumienund die Zeichnungen derselben auf den Mumien -Kasten.

**) Lulkon Supplements st 1'bistoire naturelle.1. IV. p. stgb. st. Lobo sagt wenigstens, daßauch die Schwarzen daselbst weder häßlich nochdumm, sondern geistig, zart und von gutem Ge-schmack sind. sHelation liisturi^ue cl'Ad^ssiniex. 8b.) Da alle Nachrichten aus diesen (Legendenalt und ungewiß sind: so wäre die Herausgabevon Brüce's Reisen, wenn er solche bis nachAbyssinien gethan hat, sehr zu wünschen.