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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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dcr Geschichte der Menschheit. 25

der Schönheit; zur andern Seite des EaspischenMeers wohnen Taitarische Stämme, die sich in ih-rem schonen Klima auch schön zur Wohlgestalt ge-bildet und häufig hinab gebreitet haben. Zur Rech-ten liegt Indien, und sowohl aus ihm als ausTschirkassien haben erkaufte Mädchen das Geblütder Perser verschonet. Ihre Gcmüthsart ist diesemVercdlungsplatze des menschlichen Geschlechts gemäßworden: denn jener leichte und durchdringende Verstand,jene fruchtbare und lebhafte Einbildungskraft derPerser, sammt ihrem biegsamen höflichen Wesen,ihrem Hange zur Eitelkeit, zur Pracht und zurFreude, ja zur romantischen Liebe, sind vielleichtdie crlesendsten Eigenschaften zum Gleichgewicht derNeigungen und Zuge. Statt jener barbarischenZierrathen, mit denen ungcstaltc Nationen die Un-gestalt ihres Körpers bedecken wollten und vermehr-ten, kamen hier schönere Gewohnheiten auf, dieWohlgestalt des Körpers zu erheben. Der wasser-lose Mongole mußte unrein leben; der weiche Indierbadet; der wollüstige Perser salbet Der Mongoleklebte auf seinen Fersen oder hing auf seinem Pferde;dcr sanfte Indier ruhet: dcr romantische Persertheilt seine Zeit in Ergötzungen und Spiele. Erfärbt seine Augenbraune: er kleidet sich in eine denWuchs erhebende Kleidung. Schöne Wohlgestalt!sanftes Gleichgewicht der Neigungen und Scelcn-kräfte, warum konntest du dich nicht dem ganzenErdball mittheilcn?

Daß einige Tarta rische Stämme ursprüng-lich zu den schön gebildeten Völkern dcr Erde gchö-