der Geschichte der Menschheit. 2Z
ncn Milch und Honig fließt, und die Menschcngat-tung daselbst ist der Natur nicht unwerth. DieKaschmiren werden für^ die geistreichsten und witzig-sten Zndier gehalten, zur Poesie und Wissenschaft,zu Hantirungen und Künsten gleich geschickt, diewohlgebildesten Menschen und ihre Weiber oft Mu-ster der Schönheit *).
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Wie glücklich könnte Jdostan scyn, wenn nichtMenschenhände sich vereinigt hatten, den Gartender Natur zu verwüsten, und die unschuldigste derMenschengestalten mit Aberglauben und Unterdrük'kung zu quälen! Die Hindus sind der sanftmü-lkigste Stamm der Menschen. Kein Lebendiges be-leidige» sie gern; sie ehren, was Leben bringt, undnähren sich mit der unschuldigsten Speise, derMilch, dem Reiß, den Baumfrüchten, den gesun-den Krautern, die ihnen ihr Mutterland darbeut.„Ihre Gestalt," sagt ein neuer Reisender, **) „istgerade, schlank und schön, ihre Glieder fein prv-portionirt, ihre Finger lang und zart tastend, ihrGesicht offen und gefällig, die Züge desselben sindKey dem weiblichen Geschlechts die zartesten Liniender Schönheit, ben dem männlichen einer männlichsanften Seele. Ihr Gang und ihr ganzes Tragendes Körpers ist im höchsten Grade anmulhig undreihend." Die Beine und Schenkel, die in allennordöstlichen Ländern litten oder affenartig verkürzt
»s Allgcm. Reisen LH. II. S. 116. > 17 . Aus Vernier.l>lLA1uKt05le iravels Vol. I. p. 321.