der Geschichte der Menschheit. 17
ster, als das Waschen und Baden im Wasser, zu-mahl mit Gehen, Laufen, Ringen und andrer Lei-besübung verbunden. Nichts schwächt den Körpermehr als das warme Getränk, das sie ohne Maßin sich schlürfen, und das sic über dem noch mit zu-sammenziehenden basischen Salzen würzen. Daher,wie schon Pallas angemerkt hat, die schwächliche,weibische Gestalt der Mongolen und Buraken, daßfünf und sechs derselben mit allen Kräften nicht aus-richten, was ein Russe zu thun vermag: daher ihrbesonders leichter Körper, mit dem sie auf ihrenkleinen Pferden gleichsam nur fliegen und schweben;daher endlich auch die Kakochymie, die auf ihre Kin-der übergehen konnte. Selbst einige angranzendeTartarische Stamme werden mit Zügen der Mongo-lischen Bildung geboren, die sie aber verwachsen;daher wahrscheinlich einige Ursachen klimatisch seynmüssen, hie mehr oder minder durch Lebensart undAbstammung in den Gliederbau des Volkes einge-pfropft und vererbt sind. Wenn Russen oder Tar-taren sich mit den Mongolen vermischen , sollen schö-ne Kinder geboren werden; so wie es denn auch un-ter ihnen, nur auf Mongolische Weise, sehr zarteund proportionirte Gestalten geben soll *). Auchhier ist sich also die Natur in ihrer Organisationtreu geblieben ! nomadische Völker unter diesem Him-mel, auf diesem Erdstriche, bey solcher Lebensweisemißten zu solchen leichten Raubgeyern werden.
*) Pallas in den Sammlungen zur Geschichte derMongolischen Völkerschaften, Reisen, Lhl. I.S. llog., II» u. f.
Philos. und Gesch. IV. LH. B 17.