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Ideen zur Philosophie
Winterszeit in ihren Hohlen oft gezwungen, vomSaugen ihres eignen Bluts sich zu nähren *).Hier und an einigen andern Orten der Erde sitztdie harte Nothwcndigkcit auf dem höchsten Throne,so daß der Mensch beynah die Lebensart des Barenergreifen mußte. Und dennoch hat er sich überallals Mensch erhalten: denn auch in Zügen der schein-bar größcsten Inhumanität dieser Völker ist, wennman sie näher erwägt, Humanität sichtbar. DieNatur wollte versuchen, welcher gewaltsamen Zu-stände unser Geschlecht fähig wäre, und es hat seine>..be bestanden.
Die Lappen bewohnen vergleichungswciseschon einen mildern Erdstrich, wie sie auch ein mil-deres Volk sind **). Die Größe der menschlichenGestalt nimmt zu: die runde Plattigkeit des Ge-sichts nimmt ab: die Backen senken sich: das Augewird dunkelgrau: die schwarzen, stracken Haare fär-ben sich gelbbraun: mit seiner äußern Bildung thutsich auch die innre Organisation des Menschen voneinander, wie die Knospe, die sich dem Strahle
') S. Roger Curtis Nachricht von Labrador inFörsters und Sprcngels Veyträgen zur Völker-kunde. Th. I. S. io5. u. f.
*') Bekanntermaaßen fand Sainovics die Lapplän,dische der Ungrischen Sprache ähnlich. S- Luino-vle äemon 8 tratio > iclioiii-r Iliigaror. et 1 .»^-pon. iilem esse. kkuvii. 177«» (Bchde Völ-ker gehören zu dem Finnischen Stamme. M )