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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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oder hatten die Suchenden die genauere Lage derselben in derlangen Zeit vergessen.

Die Arche ward entdeckt, gestrandet an der östlichen Küste,wohin sie längst von den vorherrschenden Nvrdwcstwinden getrie-ben war. Sie lag ans dem sandigen Endpunkte eines lange»,niederen Landvorsprungs, etwa zwei Meilen von der Ausströ-mung gelegen, der selbst durch die Wirkung der Elemente raschverschwindet. Die Fähre war mit Wasser angcfüllt, die Kajüteohne Dach, und das Holz in Verfall. Einiges von dem roherenGeräthe war noch vorhanden, und Wildtödters Herz pochte höher,als er ein Band Judiths an einem Holzblock flattern sah. Eserinnerte ihn an alle ihre Schönheit, und, dürfen wir hinzusetzen,an alle ihre Fehler. Obwohl das Mädchen sein Herz nie eigent-lich gerührt hatte, war doch dem Falkenauge, denn so müssenwir ihn jetzt nennen, ein aufrichtiges und inniges Interesse anihrem Schicksal geblieben. Er riß das Band weg, und machtedaraus eine Schleife am Schaft seiner Büchse, Killdcer, welcheihm das Mädchen selbst geschenkt hatte.

Einige Meilen weiter aufwärts am See entdeckten sie einweiteres Canoe; und auf dem Ausläufer, wo die Gesellschaft amEnde landete, fand man die hier an der Küste zurückgelassene».Das, in welchem die gegenwärtige Fahrt gemacht wurde, unddas an der östlichen Küste gefundene waren durch den zerstörtenBoden des Kastells durchgebrochen, waren an den zusammenfal-lcnden Pallisaden vorbei getrieben und als herrenlose Sachen anden Strand geworfen worden.

Aus allen diesen Anzeichen wurde wahrscheinlich, daß derSee seit den Vorfällen der letzten Scene unserer Erzählung nichtmehr besucht worden war. Zufall oder Ueberlieferung hatten ihnwieder zu einem der Natur geheiligten Platz gemacht, und diehäufigen Kriege und die schwache Bevölkerung der Kolonien be-schränkten noch die Ansiedelungen ans enge Gränzcn. Chingach-