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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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an. In dieser Nacht kampirten die Drei an den ober» Wassernihres Stromes, und am folgenden Abend langten sie in demDorfe des Stammes an; Chingachgook und seine Verlobte imTriumph, ihr Begleiter geehrt und bewundert, aber mit einemKummer, welche» zu vertilgen es Monate der rüstigsten Thätig-keit brauchte.

Der Krieg, der damals begonnen, war heftig und blutig.Der Delawarenhäuptling stieg in feinem Volke so hoch empor,daß sein Name nie ohne Lob und Ruhm genannt wurde; wäh-rend ein neuer Uncas, der letzte seines Stammes, der langenLinie von Kriegern sich anschlvß, welche diesen ausgezeichnetenNamen trugen. Wildtödter seinerseits, unter dem sodriguet,Falkenaug«ch machte seinen Ruf weit und breit bekannt, bisdas Krachen seiner Büchse den Ohren der Mingo's so furchtbarwurde, wie die Donner Manittn's. Seine Dienste wurdenbald von den Offizieren der Armee in Anspruch genommen,und er schloß sich im Feld insbesondere an Einen an, mitdessen späterem Leben er in einem engen und wichtigen Ver-hältnis; stand.

Fünfzehn Jahre waren verstrichen, ehe Wildtödter wiederGelegenheit fand, den Glimmerglas zu besuchen. Friede hatteinzwischen geherrscht, nnd es war am Vorabend eines neuen,noch wichtigeren Krieges, als er und sein beständiger FreundChingachgook nach den Forts eilten, um sich ihren Verbündetenanznschließen. Ein junges Bürschchen begleitete sie, denn Histschlummerte schon unter den Fichten der Delaware», nnd diedrei Ueberlcbenden waren jetzt unzertrennlich geworden. Sieerreichten den Sec gerade als die Sonne. nntergiug. Hierwar Alles unverändert, der Fluß rauschte noch durch sein Ge-wölbe von Bäumen dahin; der kleine Fels verwitterte allmähligunter dem langsam wirkenden Einfluß des Wassers, das ihn» seit Jahrhunderten bespülte; die Berge standen in ihrem natür-