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eindrücken, bis ihre Ueberliefernngen vergessen haben, ihren jungenMännern von ihrer Schande und Vernichtung zu erzählen."
„Und habt Ihr eine solche Freude an Gewaltthat und Blut-vergießen? Ich hatte besser von Euch gedacht, Wildtödter —hatte Euch fiir einen Mann gehalten, der sein Gluck finden könntein einer ruhigen, heimlichen Häuslichkeit, mit einem ergebene»,liebenden Weib, das bereit wäre, ans alle Eure Wunsche zuachten, und gesunden, pflichtmäßigen Kindern, bestrebt in EureFnßstapfcn zu treten, und so redlich und gerecht wie Ihr selbst."
„Herr Gott, Judith, was für eine Zunge wißt Ihr zu füh-ren! Sprache und Schönheit gehen Hand in Hand, gleichsam;und was die eine nicht kann, das leistet desto gewisser die andere!Ein solches Mädchen könnte in einem Monat den mannhaftestenKrieger in der Kolonie verderben!"
„Und irre ich mich denn so sehr? Liebt Ihr wirklich denKrieg mehr, Wildtödter, als den häuslichen Herd und die zärt-lichen Gefühle?"
„Ich verstehe Eure Meinung, Mädchen — ja, ich verstehe,glaube ich, was Ihr meint, obwohl Ihr mich, so denke ich,nicht ganz versteht. Einen Krieger darf ich mich jetzt nennen,denke ich, denn ich habe gekämpft nicht nur, sondern auch gesiegt,und das ist genug, um diesen Namen zu führen; auch will ichnicht längnen, daß ich eine Neigung für den Beruf habe, dermännlich sowohl als ehrenvoll ist, wenn man ihn übt nach na-türlichen Gaben; aber ich habe kein Verlangen nach Blut. In-des', Jugend ist Jugend, und ein Mingo ist ein Mingo. Wenndie jungen Männer dieser Gegend müssig ständen, und die Vaga-bunden das Land überschwemmen ließen, ha! so könnten wirebensogut Alle auf einmal Franzmänner werden, und Land undLeute prcisgeben. Ich bin kein Fenercsser, Judith, oder Einer,der den Kampf um des Kampfs willen liebt; aber ich kann kei-nen großen Unterschied sehen zwischen dem, daß man das Land