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weiblicher Sorgfalt und Pflege zu widmen. Wildtödter stand zaFußen des Lagers, auf Killdeer gelehnt; er war ganz nnverle-tgeblieben; all' das schöne kriegerische Feuer, das vor Kurzem ansseinem Angesicht geglüht, hatte wieder der gewohnten ehrlichen undwohlwollenden Miene Platz gemacht, — ei» Ausdruck, der jetztmit männlicher Wehmnth und Mitgefühl sich sanft mischte. DieSchlange stand im Hintergrund der Scene, aufrecht und regungsloswie eine Statue, aber so aufmerksam und beobachtend, daß nichtei» Zucken des Auges seinem scharfen Blicke entging. Hnrr) ver-vollständigte die Gruppe; er saß auf einem Stuhl in der Näheder Thüre, als fühlte er sich in einer solchen Scene nicht amPlatze, und schämte sich doch, sich unaufgefordert zu entfernen.
„Wer ist der im Scharlach?" fragte Hetty, sobald ihr Augeans die Uniform des Kapitäns fiel. „Sage mir, Judith, ist esder Freund Hnrry's?"
„Es ist der Offizier der Truppen, die uns Alle ans den Händender Hnronen befreit haben," war die leise Antwort der Schwester.
„Bin ich auch befreit? — Ich meinte, sie sagten, ich sei er-schossen und dem Tode nahe. Mutter ist todt, und Vater auch; aberdu lebst, Judith, und so auch Hnrry. Ich fürchtete, Hnrry werdegetödtet werden, als ich ihn unter den Soldaten schreien hörte."
„Laß es gut sei» — laß es gut sein — liebe Hetty," unter-brach sie Judith, ängstlich besorgt um die Bewahrung von ihrerSchwester Geheimniß, »nd vielleicht in diesem Augenblick mehrals je sonst. „Hnrry ist wohl, und Wildtödter ist wohl, und derDelaware auch."
„Warum schoßen sie ein armes Mädchen, wie ich bin, undließen so viele Männer unverletzt durchkominen? Ich wußte nicht,daß die Hnronen so ruchlos seien, Judith!"
„Es war ein Zufall, arme Hetty; ein trauriger Zufall wares! Niemand hätte dir absichtlich ein Leid zugefügt!"
„Das freut mich. — Es kam mir sonderbar vor; ich bin