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dreißig Jahren, aber von militärischer Haltung nnd Benehmen,nnd mit einem Anstrich von vornehmer Lebensart, welcher derPhantasie eines mit der Welt so unbekannten Mädchens, wie Ju-dith war, wohl imponiren konnte.
„Craig überhäuft uns mit Segenswünschen," bemerkte dieserMann gegen seinen jungen Fähnrich, mit einem gleichgültigenWesen, indem er das Glas znmachte, nnd es seinem Dienereinhändigte; „und die Wahrheit zu sagen, nicht ohne Grund;es ist gewiß angenehmer, hier der Miß Judith Hutter anfznwar-ten, als Indianer ans einem Landvorsprnng am See zu begra-ben, wie romantisch auch die Lage, und wie glänzend der Siegsein mag. Ei, beiläufig bemerkt, Wright, lebt Davis noch?"
„Er ist etwa vor zehn Minuten gestorben, Ew. Ehren," versetzteder Sergeant, an den diese Frage gerichtet war. „Ich wußte,daß es so kommen würde, sobald ich fand, daß die Kugel denMagen berührt hatte. Ich habe nie von einem Mann gehört,der es lang ansgehaltcn, wenn er ein Loch im Magen hatte."
„Nein; er ist dann gar zu ungeeignet, »m etwas sehr Nahr-haftes fortznschaffen," bemerkte Warley gähnend. „Das Wachennnd Anfsein zwei Nächte hintereinander, Arthur, spielt den Kräf-ten eines Mannes übel mit. Ich bin so dumm, wie Einer vonden holländischen Pfaffen am Mohawk. Ich hoffe, Euer Armschmerzt Euch nicht, mein guter Junge?"
„Er erpreßt mir einige Grimassen, Sir, wie Ihr wohl be-merken werdet," antwortete der Jüngling, und lachte in demsel-ben Augenblick, wo sich sein Gesicht vor Schmerz etwas verzog.„Aber es ist schon zum ertragen. Ich denke, Graham kannbald ein paar Minuten erübrigen, um nach meiner Verlckung zusehen."
„Es ist eigentlich doch ein anmnthiges Geschöpf, diese JudithHutter, Thornton; und es soll nicht mein Fehler sein, wenn sienicht in den Parks gesehen und bewundert wird!" begann Warley
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