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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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wurde» in entsetzlich migiiiistiger Stellung überfallen. Auf dreiSeiten war Wasser, während ans der vierten ihre furchtbaren,wohlgeübten Feinde ihnen die Flucht abfchnitten. Jeder Kriegerrannte nach seinen Waffen, und dann suchten alle auf dem Vor-sprung Befindlichen, Männer, Weiber und Kinder hastig einenVersteck. I» dieser Scene der Verwirrung und des Entsetzensjedoch ging Nichts über die Kaltblütigkeit und kluge BesonnenheitWildtödters. Seine erste Sorge war, Judith und Hist hinterBäume zu bringen, und er sah sich nach Hetty um; aber sie warvon einem Schwarm Huronen-Weiber mit fvrtgerissen worden.Nach diesem warf er sich ans eine Flanke der znrückziehenden Hn-ronen, welche nach dem südlichen Rande des Vorsprungs sichwandten, in der Hoffnung, durch das Wasser zu entkommen. Wild-tödter wartete seine Gelegenheit ab, und als er zwei seiner bishe-rigen Peiniger in Schußweite vor sich fand, brach seine Büchsezuerst die Stille der schrecklichen'Scene. Die Kugel streckte Beideans Einmal nieder. Ließ vcranlaßte ein allgemeines Feuern derHuronen, und man hörte die Büchse und das. Kriegsgeschrei derSchlange in dem Getümmel. Noch aber erwiederten die discipli-nirtcn Truppen mit keiner Salve, und man vernahm nur dasJauchzen und die Büchse Hnrry's, der neben ihnen Herzog, unddas kurze, rasche Befchlshaberwort, und die schweren, drohendenTaktschritte. Bald jedoch folgten die Verwünschungen und dasKreischen und Stöhnen, welche gewöhnlich die Anwendung desBajoncts begleiten. Diese schreckliche, tödtliche Waffe schwelgtejetzt in Rache. Die nun folgende Scene war eine von denjenigen,die so häufig auch in unfern Zeiten Vorkommen, wo weder Alternoch Geschlecht eine Ausnahme von dem Schicksal eines barba-rischen wilden Kriegsgebrauchs begründet.