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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Unzeit Geräusch zu machen, und einer ungebührlichen Neigung,seine eigene Stimme zu Horen;er ist kein Krieger; er hat denLonp Cervier getödtet, hinter sich blickend, um nicht den Blitzseiner eigenen Buchse zu sehen. Er grunzt schon wie ein Schwein;wenn die Hnronen-Weiber anfangcn, ihn zu quälen, wird erschreien wie das Junge der Pantherkatze. Er ist ein delawari-schcs Weib, gekleidet in die Haut eines Ijengeese!"

Schwatzt, wie Ihr wollt, junger Mann; schwatzt, wie Ihrwollt," versetzte Wildtödter unbeweglich;Ihr versteht cs nichtbesser und ich kann es übersehen. Schwatzen mag Weiber belusti-gen, aber kan» schwerlich Messer schärfen, Feuer heißer oderBuchsen sicherer machen."

Nivenoak legte sich jetzt dazwischen, verwies der Rothen Kräheihre voreilige Einmischung, und wies dann die geeigneten Perso-nen an, den Gefangenen zu binden. Diese Maßregel ward er-griffen nicht aus Besorgniß, er möchte entfliehen, oder sofern manjetzt schon die Nothwendigkeit davon erkannt hatte, weil er nichtim Stande gewesen wäre, die Martern mit freien Gliedern aus-znhalten, sondern mit der sinnreichen Absicht, ihm seine Hilflosig-keit recht fühlbar zu machen, und seine Entschlossenheit dadurchallmählig zu läbmen, daß man sie, so zu sagen, Schritt für Schrittuntergrub. Wildtödter widersetzte sich nicht. Er bot seine Armeund Beine willig, wenn auch nicht freudig, den Bastseilen dar,welche auf Befehl des Häuptlings so darum gebunden wurden,daß sie möglichst wenig Schmerzen verursachten. Diese Anweisun-gen waren geheim und in der Hoffnung gegeben, der Gefangenewüide sich am Ende jede ernste körperliche Marter ersparen, durchseine Einwilligung, die Snmach znm Weib zu nehmen. SobaldWildtödter hinlänglich mit Bast gebunden war, um ein lebhaftesGefühl von Hilflosigkeit in ihm zu erwecken, ward er an einenjungen Baum im buchstäblichen Sinne geschleppt, und daran soangebunden, daß er sich in der That ebensowenig rühren als fallen