„Tödter des Wildes," begann wieder Nivenoak, allerdings ohnealle Zeichen non Sympathie oder Mitleid in seinem Wesen, obwohlmit Rnhe nnd Würde; „Tödter des Wildes, es ist Zeit, daß meineLente ihre Gesinnnngen erkannten. Die Sonne steht nicht mehrüber nnsern Häuptern; müde, über den Hnrvncn zn weilen, hat sieangefangen, gegen die Fichten auf dieser Seite des Thales sich znsenken. Sie wandert schnell dem Lande unserer französischen Väterzn — um zu warnen ihre Kinder, daß ihre Hütten leer stehen,und daß sie zn Hanse sein sollten. Der streifende Wolf hat seineHöhle, nnd er sucht sie ans, wenn er seine Jungen zn sehen wünscht.Die Irokesen sind nicht ärmer als die Wölfe. Sie haben Dörfer,nnd Wigwams, nnd Kornfelder; die guten Geister werden müdesein, sie allein zu bewachen. Meine Leute müsse» zurückgehen undnach ihren Angelegenheiten sehen. Es wird Freude herrschen inden Hütten, wenn sie unfern Ruf von dem Walde her hören! Eswird ein kummervoller Ruf sein; wenn man ihn verstanden, wirdGram ihm folgen. Es wird Ein Skalprns erschallen, aber nurEiner. Wir haben den Pelz der Bisamratze; sein Leichnam istunter den Fischen. Wildtödter muß es sagen, ob noch ein Skalpauf unserem Pfahl sein soll. Zwei Hütten sind leer; ein Skalp,lebendig oder todt, ist erforderlich für jede Thüre!"
„Dann nehmt ihn todt, Hurone," erwiederte der Gefangenefest, aber ohne theatralische Prahlerei. „Meine Stunde ist ge-kommen, glaube ich, und was sein muß, muß sein. Wenn Ihrauf die Martern versessen seid, so will ich mein Möglichstes thnn,sie mannhaft zu ertragen, obgleich kein Mensch sagen kann, wieweit seine Natur Schmerzen aushalten kann, bis cs zur Probegekommen ist."
„Der Bleichgesichthund fängt an den Schwanz zwischen dieBeine zu nehmen!" schrie ein junger, geschwätziger Wilder, derden passenden Titel: t!nrl>?i»> llnuge führte, ein sobriguet, daser von den Franzosen bekommen wegen seiner Fertigkeit, zur