einen Brnder und einen Gatten. Sie hatte auch Kinder. DieZeit ging hin, und der Gatte brach auf nach den glücklichen Jagd-revieren, vhne Lebewohl zn sagen; er ließ sie allein mit seinenKindern. Das konnte er nicht ändern, sonst hätte er es nicht ge-than; der Lonp Cervier war ein guter Gatte. Es war lustig, dasWildpret, und die wilden Enten nnd Gänse, nnd Bärcnflcisch znsehen, das Winters in seiner Hütte hing. Es ist jetzt dahin; eshält sich nicht bei warmem Wetter. Wer soll es wieder bringen?Manche dachten, der Bruder werde seiner Schwester nicht vergessen,nnd er wurde im nächsten Winter sorgen, daß die Hütte nicht leerbleibe. Wir glaubten dieß; aber der Panther brüllte nnd folgtedem Gatten ans dem Pfade des Todes. Sie wetteifern jetzt, werzuerst die glücklichen Jagdreviere erreiche. Einige meinen, derLuchs könne am schnellsten laufen, nnd Einige, der Pantherkönne am weitesten springen. Die Snmach meint, Beide werdenso schnell nnd so weit reisen, daß Keiner je zurückkomme. Wersoll sie und ihre Kinder ernähren? Der Mann, der ihren Gattennnd ihren Brnder ihre Hütte verlassen hieß, damit für ihn Raumwürde hineinzngehen. Er ist ein großer Jäger, nnd wir wissen,daß das Weib nie Mangel leiden wird."
»Ja, Hnrone, das ist bald abgemacht nach Euren Begriffen:aber den Gefühlen eines weißen Mannes geht es leidig gegen denStrich. Ich habe von Männern gehört, welche ihr Leben ansdiese Weise retteten, nnd ich habe Solche gekannt, die den Todeiner solchen Art von Gefangenschaft vorziehen würden. Was michbetrifft, ich suche mein Ende nicht, aber ich suche auch die Ehe nicht."
„Das Bleichgesicht wird sich dieß bedenken, während meineLeute sich zur Berathnng anschicken. Man wird ihm sagen, wasgeschehen wird. Er bedenke, wie hart cs ist, einen Gatten nndeinen Brnder zu verlieren. Geht; wenn wir Euch vor uns sehenwollen, wird man den Namen Wildtödter rufen."
Dieß Gespräch war ohne alle Zeugen in der Nähe der beiden