ihn nicht gesehen, kletterte der jnnge Mann zunächst den höchstenPunkt des Hügels hinan, eine Strecke von nur zehn Schritten,in der Hoffnung, den Gipfel zwischen sich und seine Verfolger zubekommen, und so gegen ihr Auge gedeckt zu sein. Auch dicßward ausgeführt, und er richtete sich jetzt auf, und lief rasch aberstät den höchsten Bergrücken entlang, in einer Richtung entgegen-gesetzt der, in welcher er zuerst geflohen. Die Art und Weise derRufe in der Schlucht jedoch machte ihn bald unruhig, und ersprang wieder auf den Gipfel, um zu recognoscireu. Sobald erdie Höhe erreicht hatte, ward er auch gesehen, und die Jagd be-gann von Neuem. Da es auf dem ebenen Grund besser fortkom-men war, vermied Wildtödtcr jetzt die Seite des Hügels und setzteseine Flucht im Bergrücken entlang fort, wahrend die Hnronen, vonder allgemeinen Formation des Landes schließend, erkannten, daßder Bergrücken bald in die Schlucht sich verlieren würde, und derletzter» zneilten, als die leichteste Weise dem Flüchtling vorznkom-men. Zugleich wandten sich einige Wenige südlich, um ihm dieFlucht nach dieser Richtung abznschneideu, während andere ihmdie Richtung dem Wasser zu abschnittcn, um ihn zu hindern, amSee hin seinen Rückzug zu nehmen, und auch nach Süden zu liefen.
Die Lage Wildtödters war jetzt kritischer als sie je gewesen.Er war in der That von drei Seiten cingeschloffen, und ans dervierten hatte er den See. Aber er hatte alle Aussichten wohlüberlegt, und ergriff, selbst während der eiligsten Flucht, seineMaßregeln mit kaltem Blute. Wie gewöhnlich der Fall bei kräf-tigen Gränzmänuer», konnte er es jedem einzelnen Indianer unterseinen Verfolgern im Laufen znvorthnn, und sie waren ihm haupt-sächlich furchtbar wegen ihrer großen Zahl, und der Vortheile,die ihnen ihre Stellung verschaffte; und er würde sich nicht be-sonne» haben, in gerader Linie, auf jedem gegebenen Punkt, aufund davon zu rennen, hätte er nur erst wieder die ganze Bandeordentlich hinter sich gehabt. Aber eine solche Aussicht zeigte sich