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„Ich will etwas länger spreche», Häuptling, aber Ihr werdetes entschuldigen in Betracht alter Kameradschaft, falls ich jetzt vonmir selbst rede. Wenn das Schlimmste zum Schlimmsten kommt,wird von mir schwerlich viel mehr übrig bleiben, als Asche; so-mit wäre ein Grab überflüssig und eine Art Eitelkeit. Ans diesenPunkt bin ich nicht sonderlich versessen, obgleich es nicht übelwäre, die Ucberbleibsel von dem Holzstoß anznsehcn, und solltensich noch Knochen oder sonst Stücke finden, so wäre es anständiger,sie zu sammeln und zu begraben, als sie liegen zu lassen, daß dieWölfe daran nagten und darüber heulten. Diese Sachen machen amEnde keinen großen Unterschied, aber Männer von weißem Blutund christlichem Gefühl haben doch eher eine Gabe für Gräber."
„Es soll geschehen, wie mein Bruder sagt," versetzte der In-dianer ernst. „Wenn sein Gemüth voll ist, leere er es ans in dieBrust eines Freundes."
„Dank Euch, Schlange; mein Gemüth ist leicht genug, ja, esist ziemlich leicht. Ideen drängen sich wohl auf, an die ich frei-lich gewöhnlich nicht denke, cs ist wahr; aber wenn ich gegen dieeinen ankämpfe und den andern Luft mache, wird am Ende Allesin Ordnung kommen. Ein Ding jedoch ist, Häuptling, das mirunvernünftig scheint, und gegen die Natur, obgleich die Missionärees als wahr gelten lassen; und bei meiner Religion und Farbefühle ich mich verpflichtet, ihnen zu glauben. Sie sage», ein In-dianer möge den Leib martern und peinigen nach Hcrzensgelüsten,und skalpiren und schneiden, und reißen und brennen, und alleseine Erfindungsgabe und Teufelei aufbieten, bis Nichts übrigbleibt, als die Asche, und diese nach den vier Winden des Him-mels verstreuen: dennoch, wenn die Posaune Gottes erschalle,werde sich Alles wieder znsammcnfinden, und der Mensch werdewieder in seinem Fleisch dastehen, dieselbe Kreatur im Aussehen,wen» auch nicht im Gefühl, wie zuvor, eh' er mißhandelt worden!"
„Die Missionäre sind gute Männer; sie meinen es gut,"