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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Chingachgovk auch. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß je Einesdiesen Umstand vergessen und etwas, eure Voreltern Entehrendesthn» sollte. Aber dennoch, die Neigung ist eine zarte Pflanze,und gedeiht nie lange, wenn sie mit Thronen begossen wird. Laßtdie Erde um euer eheliches Gluck herum von dem Than derFreundlichkeit befeuchtet werden!"

Mein bleicher Bruder ist sehr weise; Wah wird in ihremHerzen Alles bewahren, was seine Weisheit ihr sagt."

Das ist einsichtig und weiblich gesprochen, Hist, Aufmerksam-keit beim Anhören eines guten Naths, und Kraft und Beharrlich-keit in der Befolgung, das ist der große Schutz eines Weibes.Und jetzt bittet Schlange, hcrznkomme» und einen Augenblick mitmir zu sprechen, und nehmt mit Euch alle meine besten Wünscheund Gebete. Ich werde an Euch denken, Hist, und an Eurenkünftigen Gatten, geschehe was da wolle, und Euch Gutes gön-nen hier und Jenseits, sei nun das Letztere nach den Ideen derIndianer, oder nach der christlichen Lehre gestaltet."

Hist vergoß keine Thränen beim Abschied. Sie ward aufrechterhalten durch die hochsinnige Entschlossenheit eines über seineHandlungsweise entschiedenen Gcmüths; aber ihre dunkeln Angenleuchteten von den Gefühlen, die in ihrem Innern glühten, undihr hübsches Gesicht strahlte in einem Ausdruck von Entschlossen-heit, der in ausfallendem und eigenthümlichem Kontrast zu seinergewöhnlichen Sanftheit stand. Es stand nur eine Minute an, bisder Delaware mit dem leichten, geräuschlosen Tritt eines India-ners zu seinem Freund herantrat.

Kommt hicher, Schlange, hicher, mehr den Weibern aus demGesicht," begann Wildtödter,denn ich habe Euch Einiges zusagen, was nicht einmal geargwvhnt, viel weniger gehört werdendarf. Ihr versteht die Natur der Urlaube und der Mingo's zugut, um darüber im Zweifel und in der Ungewißheit zu sein, wasgeschehe» wird, wenn ich in das Lager zurückkchre. Uebcr die zwei